Aus Bayern in die Welt – Mario Farnbacher ist IMSA Meister

13. Oktober 2019

Was für ein Finale! In Atlanta hat er nun den Sack endgültig zugemacht: Mario Farnbacher holte sich den Meistertitel in der GTD-Klasse der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Im Motul Petit Le Mans setzte sich der Franke im Acura NSX GT3 Evo #86 gegen seine Konkurrenten durch. Doch was war eigentlich verantwortlich für den Erfolg? Wir blicken zurück – und entdecken viele Gemeinsamkeiten mit dem 27-Jährigen.

God bless America!

Mario Farnbacher und Markus Findeisen lernen sich vor zehn Jahren im Rahmen des Porsche Carrera Cup Deutschland kennen: Mario als Mechaniker im Team seines Vaters, Markus im Auftrag der Medien. Die beiden Petrolheads verstehen sich auf Anhieb; aus Freundschaft wird eine professionelle Partnerschaft. Beide teilen sich darüber hinaus eine besondere Affinität: die Faszination für die Rennen auf der anderen Seite des „Großen Teichs“.

Sportwagenrennen und insbesondere die Strecken in den USA sind mit denjenigen in Europa kaum zu vergleichen. Im Gegensatz zu den glattgebügelten und zum Teil eher zuschauerfernen Strecken des alten Kontinents sind die Kurse in den Staaten roh, direkt und oftmals sehr technisch – und laden die Zuschauer regelmäßig zu ausgedehntem Camping, direkt hinter dem Zaun und wenige Meter vom Asphalt entfernt, ein. Diesem altmodischen Charme erliegen die beiden Protagonisten bereits früh in ihrer Laufbahn. So lässt es sich der Dresdner nicht nehmen, auch den Finallauf der IMSA-Saison 2019 vor Ort zu erleben.

Mehrfach zusammen stark

Blicken wir etwas genauer ins Jahr 2014 zurück: Dieses markiert nicht nur den Startpunkt für die Zusammenarbeit der beiden, sondern auch den Beginn eines neuen Motorsport-Abenteuers. Aus der American Le Mans Series und der Grand Am wurde damals die neue „TUDOR SportsCar Championship“ gegründet, die in Fachkreisen einen hohen Stellenwert genießt. Beim ersten Rennen der Serie in Daytona ist auch Markus Findeisen live dabei. Mario pilotiert zu diesem Zeitpunkt einen Porsche 911 von Alex Job Racing.

Von diesem Moment an entsteht für unsere Agentur nicht nur ein ständig wachsendes Motorsport-Netzwerk, sondern auch ein breites Hintergrundwissen rund um die Berichterstattung und Pressearbeit in der US-amerikanischen Rennserie. Mario und Markus sind auf ihre ganz eigene Weise dabei und nehmen sich regelmäßig auch einmal gegenseitig aufs Korn – niemals allerdings bleibt dabei der Support für einander auf der Strecke. So beziehen wir beispielsweise 2016 unseren Firmenwagen über das Autohaus von Marios Familie.

Aus Bayern in die Welt

Der Erfolg des 1992 in Ansbach geborenen Piloten fußt auf der Verwurzelung seiner Familie im Motorsport. Doch als einer von wenigen Deutschen zieht es ihn früh in seiner GT-Karriere nach Amerika. Inzwischen hat er sich dort einen Namen gemacht: Eine Vielzahl an Laufsiegen, der erste Platz beim North American Endurance Cup im Jahr 2017 sowie der Titelgewinn 2019 sprechen eine deutliche Sprache. Wir gratulieren Dir zum diesjährigen Titel und freuen uns auf alles, was noch kommt!

 

Geschrieben von Oliver Selzer

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